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Living Bridge: Bürgerinnen und Bürger planen mit

Am 14. November beginnt mehrwöchige Internetdiskussion über die Wohnbrücke

Soll sie gebaut werden oder nicht, die Living Bridge? Soll die Wohnbrücke über die Elbe anders aussehen als von den Architekten geplant? Wenn nicht Living Bridge, welche anderen Möglichkeiten einer weiteren Elbquerung zu den südlichen Stadtteilen gibt es? Diese Fragen können die Hamburgerinnen und Hamburger ab 14. November im Internet diskutieren.

Die Initiative für die Online-Diskussion ging von Stadtentwicklungssenator Axel Gedaschko aus: „Wir werden solche für die ganze Stadt wichtigen Bauentscheidungen nicht treffen, ohne die Meinung der Bürgerinnen und Bürger einzuholen. Wir werden das Ergebnis ernst nehmen und in die Entscheidungen einbeziehen.“

Die Internet-Diskussion wird mit dem DEMOS-Verfahren laufen, das die TuTech Hamburg Harburg entwickelt hat. Schon drei Mal hat der Senat erfolgreich die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, mit Hilfe dieses Moderationsverfahrens über wichtige Fragen der Stadt zu diskutieren, zuletzt über die Bebauung des Domplatzes.

Die Internetdiskussion wird mehrere Phasen durchlaufen, ein Grundprinzip des DEMOS-Verfahrens: Bis 21. November soll allgemein über Pro und Kontra diskutiert werden, danach in die Entwicklung möglicher Alternativen eingestiegen werden. Für Anfang Januar 2008 ist geplant, auf einer öffentlichen Veranstaltung Zwischenbilanz zu ziehen. In der letzten Phase ab 14. Januar geht es dann darum, die Vorschläge abschließend zu bewerten und zu favorisieren.

Während aller Phasen werden Moderatoren die Diskussion begleiten, und jeder Diskutant kann sich anhand abrufbarer Materialen über das Projekt informieren und so fundiert ein Urteil bilden. Denn es soll kein Pro und Contra rein aus dem Bauch heraus geben.

Außerdem sind feste Termine für Chats vereinbart, in denen wichtige Entscheidungsträger sich den Fragen engagierter Bürger stellen. Am 19. November (19 bis 20.30 Uhr) macht Oberbaudirektor Professor Jörn Walter den Anfang, am 23. November folgt Architekt Hadi Teherani (19 bis 20.30 Uhr). Am 26. November (19:30 bis 20:30 Uhr) stellt sich Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführer der HafenCity GmbH, den Fragen und zu guter Letzt diskutiert Senator Gedaschko (13. Dezember, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr) .

Die Wohnbrücke „Living Bridge“ ist ein Entwurf des Hamburger Architekten Hadi Teherani. Die 700 Meter lange Konstruktion soll auf sechs Stockwerken rund 1.000 Wohnungen tragen und die HafenCity mit dem Kleinen Grasbrook auf der anderen Elbseite verbinden. Die Kosten von fast 400 Millionen Euro wollen die Investoren um den Bauunternehmer Dieter Becken durch den Verkauf der Wohnungen refinanzieren.















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